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März 2026 | Schwerpunkt EuroShop 2026

Euroshop 2026 – meine Schritte sind drin!

1.840 Aussteller. Fünf Tage. Unzählige Gespräche.

Leute, herrlich! Aktuell werde ich überall mit großer Neugierde oder vielleicht auch ein bisschen Sensationslust über die EuroShop 2026 ausgequetscht. Kennt ihr das, das berühmte „Uuund, wie war’s?“ Meine Antwort ganz klar, es hat mir riesig Spaß gemacht. Und warum?

Weil es in drei Worten zusammengefasst: offen, positiv und kreativ war. Und weil ich unfassbar viele Menschen wieder getroffen habe. Jaaa, wir sind alle älter geworden, konkret drei Jahre, und das sieht man uns auch an. Verständlicherweise, zumindest hatten wir im Handel kein Wellnessprogramm. Aber, und das ist die gute Nachricht, auf der EuroShop konnte man sehen, wen’s noch gibt, wer noch stärker geworden ist und auch, wer nicht mehr da war.

Zusammengefasst, für alle, die keine Zeit zum Weiterlesen haben:

Wir sind noch nicht im Rausch.
Aber, wir sind auch nicht mehr im Krisenmodus.

Und für die, die mehr Insights und vor allem Tipps mitnehmen wollen: Hier weiterlesen!

Frischer, klarer, strategischer

Die EuroShop 2026 hatte im Vergleich zu 2023 etwas Frisches, Aufgeräumtes und wirkte dadurch klar, mit positiven Anzeichen. Das mag daran liegen, dass es Unternehmen gab, die unter einem Dach zusammengerückt sind. Beispielhaft in der Beleuchtung: Die Firmen Ansorg und Oktalite sind nun unter dem Dach von Trilux.

Bei den Ladenbauern ist die ITAB Group nun zusammen mit HMY und wächst so global zu einem der größten Service-Dienstleister. Durch diese neue Größe sind sie natürlich noch effizienter und schneller. Dadurch können sie nicht nur H&M weltweit in der Beleuchtung und Einrichtung versorgen, sondern auch Lacoste global.

In den Gesprächen mit den Anbietern drang oft durch, dass strategische Partnerschaften eine immer wichtiger werdende Rolle spielen. Lokal in Deutschland ist der Handel aktuell immer noch zurückhaltend. Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht in einen Investitionsstau geraten. Dafür passiert viel in Arabien, China und generell Asien und genau deshalb ist es umso wichtiger strategische Meilensteine zu setzen.

Mut schlägt Mittelmaß

Was mich total gecatcht hat, waren die Stände, die wirklich mit einer krassen, positiven Strahlkraft rausgegangen sind. Ob das ein Umdasch war, der direkt eine überdimensionale Diskokugel in die Mitte gehängt hat. Hatte etwas von Party Feeling, I know.

Oder ein, im Vergleich dazu, kleiner Stand von DART DESIGN, der gelbe, neonfarbene Gitterboxen aufgestellt und dort digitale Screens integriert hat, die völlig willkürlich „gemercht“ aussahen. Rahmenlos, rough, mit sichtbaren Kabeln und immersivem Content. Dafür aber wiederum ein Sandkasten mit Schüppchen in der Mitte, um noch einmal die Ursprünglichkeit des kreativen Designprozesses zu verdeutlichen. Wirklich großartig. Auch hier war mein erster Gedanke, uns würde im Handel guttun, stationär mal die Perspektive zu wechseln. Das stationäre Format muss in seiner Experience den Konsumenten überraschen und unterhalten. Das hat DART DESIGN auf der EuroShop eindrücklich gezeigt: Man muss mit Eyecatchern wieder reinziehen und neugierig machen.

Bei ITAB hat mich besonders der Raum mit dem echten Wald eingefangen. Ich war komplett beeindruckt von der Wirkung des Lichts, des Sounds und des Geruchs. Dass Sensorik natürlich eine immense Wirkung auf das direkte Einkaufserlebnis hat, ist klar. Auch hier dürfen wir stationär wieder mutiger werden, um den Formaten in der Innenstadt deutlich mehr Experience zurückzugeben.

Eyecatcher sind kein Zirkus, sondern Strategie

Generell war bei vielen Ständen der Einsatz von Eyecatchern angesagt. Vom überdimensionalen, bestimmt 4 Meter hohen Papierfuchs bei PROSATZ zu einer Schauspielerin, die in einer Papierrobe live aus dem Plakat getanzt ist: Stellt Euch mal vor, man würde samstags in den Innenstädten wieder lebendige Schaufenster entdecken. Hatten wir schon, ich weiß, aber es hat auch unterhalten und war immer ein Grund, in die Innenstadt zu gehen.

Von Hagen Design hat direkt einen überdimensionalen, versilberten Felsen von der Decke pendeln lassen. Der schwebende Stein übersetzte Landschaft in Architektur. Dahinter ein unfassbar emotionaler Film über Nepal. War echt ein Hammer, hätte in einem Concept-Store, der Kunst und Mode verbindet, perfekt gepasst.

Konfetti – Farbe und Materialien beleben das Geschäft

Am visuell stärksten war der besondere und kreative Einsatz von Farbe und Materialien im Ladenbau, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Im Grunde auch eine Strömung, die wir im Handel auf den Flächen beobachten und die natürlich wieder einen Zielgruppeneffekt mit sich bringt. Außergewöhnliche Inszenierungen werden gerne auf Insta gepostet, unabhängig davon, ob auf einer EuroShop oder im Handel. Hier hat Wanzel wieder gepunktet, genauso wie sie auch bereits 2023 eindrücklich gezeigt haben, dass sie Verkaufsfläche ganzheitlich betrachten. Aber auch Umdasch, mit seinem farbenfrohen Color Konzept hatte einige Farb- und Materiallösungen für den Verkaufsraum zu bieten. Es ist eine Freude, wenn die Innenstädte wieder individueller werden. Es reicht ja völlig, dass alle Online Shops gleich aussehen.

Retro beruhigt.

Allgemein gesprochen: Wir haben in Deutschland ganz klar einen Wunsch nach den guten alten Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war. Ich konnte es ja nicht glauben, dass sogar die Diddl-Maus zurückkommt. Aber immer häufiger sieht man wieder DJs auf den Flächen, die Vinylschallplatten auflegen, kombiniert mit After-Sales-Maßnahmen für Kundenevents. Hier war die Agentur, DASS auf der Euroshop zu sehen, die sich direkt auf Community Spaces spezialisiert hat.

Aber auch „Wohlfühlmaterialien“ für den Store haben einen Effekt. Es werden warme, haptische, hochflorige Teppiche eingesetzt. Tolle Produkte konnte man auf der EuroShop bei JAB Anstoetz am Stand entdecken. Dort stand ich auf einem hochflorigen Teppich, welcher durch meine Schuhsohle hindurch eine spürbare Wohltat war. Das kann ich mir sehr gut im Premium Retail vorstellen. Ist doch gerade die Haptik etwas, was den kleinen feinen Unterschied macht und digital nicht ersetzbar ist.

Nachhaltigkeit – Ideal oder Kostenfrage?

Realistisch? Es ist einfach eine Kostenfrage und trotzdem, um bei den Wohlfühlmaterialien zu bleiben, gibt es die Anbieter, die Nachhaltigkeit, Materialität und den Einsatz im Handel nicht ausschließen. ORGANOID aus Österreich zum Beispiel. Sie bieten natürliche Oberflächen aus echten Gräsern, Blüten, Hölzern und Blättern an, entweder als Material oder aber auch als Akustiklösungen. Traumhaft schön, wirklich.
Auf der anderen Seite kann man Nachhaltigkeit ja auch recycelbar denken.

TREVISION setzt auf das Recyceln von Stoffen und stellt dadurch wieder neue Materialien, unter anderem für jede Form von Werbedrucken, her. Ein echt cooler Messestand, muss ich sagen. Den alleine lohnt es sich anzuschauen, findet ihr demnächst bei uns im EuroShop Report.

3M wiederum hat mittlerweile ein unfassbares Sortiment an Folien, sodass man seinen alten Ladenbau nicht mehr rausschmeißen muss, sondern umfolieren kann, mit verblüffend guten Ergebnissen. Das kann auch einfach mal nur die Kassentresen-Optik sein. Aber Wände, Decken, alles ist in matt und in „anti-print“ möglich, wirklich erstaunlich gut. Fensterfolie, die Hitze- und UV-Schutz gibt, das wirkt sich auf die Klimatisierung und Energieeffizienz aus. Genauso gibt es mittlerweile Folien aus Naturmaterialien wie Muschelschalenpulver, oder Fassadenfolien, die vor Sprayerkunst schützen.

Und bei KENDU war ein ganzer Store unter dem Thema „Welcome to the Sustainable Store“ aufgebaut, richtig als Komplettlösung. Daran erkennt man: Alles ist mittlerweile möglich und es sieht auch richtig gut aus.

Effizienz schlägt Hype

Nachhaltigkeit ist aber auch ganz klar eine Frage der Effizienz, Geschwindigkeit und Genauigkeit. Nehmen wir einmal den Beleuchtungshersteller SIGNIFY. Der Messestand hat eindrücklich gezeigt, wie man Energiekosten sparen kann, indem man KI nutzt, um weltweit die Beleuchtung und Klimatisierung aller Filialen individuell nach Uhrzeit, Anzahl der Kunden im Store, lokalen Feiertagen und vielem mehr von einer Zentrale aus zu bestimmen. Man kann wirklich einen Business Case rechnen, ab wann sich das Investment zurückgezahlt hat.

Wer KI nicht nutzt, ist erledigt

Nicht nur die diesjährige NRF in NY, auch die Euroshop 2026 hat es nochmal mehr verdeutlicht. KI im Retail allgemein ist nicht mehr wegzudenken. Kein erfolgreiches Einzelhandelsunternehmen ab einer gewissen Größe kann in Zukunft auf die Optimierung von Hintergrundprozessen verzichten. Hier ist KI ein Segen. Allein schon in der Warenwirtschaft und in der Personalplanung. Wichtig dabei ist, die Prozesse ganzheitlich zu denken, optimiert in den Schnittstellen und nicht im Silo.

Die Syspro Gruppe, bestehend aus diversen Digitalspezialisten, hatte einen kleinen, aber feinen Messestand, auf dem nicht nur Beratungs-Roboter rumflitzten. Hier war für mich am beeindruckendsten, wie sie in der Prozessoptimierung mit Hilfe von RFID und einem Handscanner die Warenbestandsaufnahme sehr einfach und vor allem nahtlos umsetzten. Genau solche Lösungen brauchen wir im Handel. Es muss einfach und schnell in der täglichen Anwendung sein, für jeden Mitarbeiter.

Daten sind Macht und Verknüpfung ist alles.

Kommt es zu digitalen Touchpoints, ist die EuroShop die richtige Messe, um Technik in Anwendungslösungen für den Handel zu sehen. Bei Scala, einer Marke von STRATACACHE, war gelungen gezeigt, wie wirksam einfache Kopfmodule digital bespielt werden können. Gefällt mir besonders gut, weil es schlichtweg den direkten Abverkauf fördert und erstmal Umsatz bringt. Genauso wie sie glaubwürdig gezeigt haben, dass man heute einfach verfolgen kann, wie viele Kunden im Laden sind, wo sie langlaufen, wo sie zugreifen und auf was sie reagieren. Ich glaube fest, dass die Zukunft des Handels das Auswerten von Daten ist, indem man die Ergebnisse direkt in Lösungen für den Kunden umwandelt.

Aber auch die emotionalen, digitalen Spielereien sind nicht zu unterschätzen. First Impression aus Holland ist hier der richtige Partner. Zum Beispiel das Lift & Learn Konzept, bei dem man ein haptisches Produkt hochhebt und eine digitale Inspiration und Produktinformation folgt. First Impression hatte eine eindrucksvolle Warenpräsentation für Rituals gezeigt. Die Verknüpfung von echtem Geruch in der Schnittstelle zur digitalen Erlebniswelt holt das volle Potenzial aus der Verkaufsfläche raus.

Und wenn man sich wirklich auf digitale Touchpoints einlassen möchte und versucht, in der Menge der Anbieter den richtigen Partner für Hardware zu finden, würde ich die Marke Solum hervorheben. Warum? Weil Solum es auf seinem Messeauftritt geschafft hatte, die Komplexität von Hardware und Schnittstellen extrem übersichtlich, transparent und klar darzustellen. Große Screens, kleine Screens, Sonderformate bis digitale Preisschilder. Alles war da, alles war übersichtlich nebeneinander aufgebaut und wunderbar im Vergleich zueinander dargestellt. Ich liebe es, wenn komplexe Themen sehr simpel dargestellt werden.

Content first!

Zum guten Schluss gehört zu jedem digitalen Touchpoint auch immer der richtige Content. Oder wie wir bei uns sagen: „Content is king“.

Hier ist OUTFORM genauso wie bereits 2023 ins Auge gefallen. Zugegebenermaßen sind 4 Meter hohe und 5 Meter breite digitale Wände eher die Seltenheit im deutschen Handel. Damit hatte OUTFORM auf der Euroshop einen absoluten Eyecatcher gesetzt. Aber skalieren wir es mal runter für den Einsatz am POS. Die Content-Inszenierung war erste Klasse. Digitalbilder emotional, unterhaltsam, catchy.

Man blieb stehen, man kam wieder und irgendwann saß man am Bartresen und schaute fasziniert das Bewegtbild an, wie bei jeder guten Netflix Serie. So kann man auch die Aufenthaltsdauern im Handel erhöhen.

Liebe geht durch den Magen

Nun wissen wir alle, die EuroShop ist definitiv die Messe für Foodies. Es ist aber auch wirklich ein Highlight für’s Auge, wenn man bei Schweitzer auf den Messestand kommt und sich einmal durchfressen darf. Nicht nur, weil dieses Jahr besonders die Warenpräsentation ins Auge fiel hier waren Profis am Werk, oder eben echte VMLer mit Liebe zum Detail und ganz viel Herzblut. Das konnte man nicht nur an der Inszenierung der Käsewand erkennen, sondern vor allem an der Kompetenz der Probierstationen. Ich muss zugeben, ich bin hier beinflussbar, wenn man mir Erdbeeren in warmer Schokosoße, oder ultraweiche Tramezzini und traumhaften Parmesan Käse anbietet, geht bei mir automatisch das Portemonnaie auf und ich kaufe, als ob es kein Morgen gäbe. Schweizer ist immer noch die Adresse, wenn es um emotionale, komplett individualisierte Verkaufslösungen geht, bei denen das Produkt im Vordergrund steht.

Tecnoarredamenti überzeugte wiederum durch komplett durchdachte, funktionale und sehr geschmackvolle Gastronomiekonzepte, man könnte meinen, wir hätten nur gegessen, aber ehrlich gesagt war es so und das gibt es nur auf der EuroShop. Oder habt ihr schon mal irgendwo anders 6 verschiedene Puddingsorten aus Büffelmilch bekommen? Nein? Hier ist Tecnoarredamenti der Partner.

Und am Ende gab es da noch CIAM, mit Abstand die wunderschönste Vitrinen-Manufaktur auf der ganzen Messe. Verarbeitung, Materialauswahl, Funktionalität und natürlich das Design waren beeindruckend. Wer etwas besonders Edles für Pralinen, Törtchen, aber auch Schmuck oder Uhren sucht, wird hier fündig.

Lass die Puppen tanzen!

Ich weiß, ich darf nicht Puppen sagen. Jeder, der vom Fach ist, und das sind wir auch, würde jetzt einen Schreck kriegen. Nein, wir sagen Mannequins. Aber was soll’s, es ist wie es ist, der Branche geht es nicht gut. Es ist aber auch schwierig in Zeiten wie diesen.

Wir haben ein großes Bedürfnis nach Individualisierung in der Gesellschaft. Wir wollen gesehen und ernst genommen werden und suchen Lösungen, die exakt zu uns passen, das Ganze am liebsten persönlich auf mich zugeschnitten. Und das geht natürlich nicht mit einer Figur, die alle Bedürfnisse aller Kunden abdecken soll.

Auch wenn ein Figurenhersteller wie BINK aus Holland das schon beeindruckend macht. Beispielhaft haben sie Figuren ausgestellt, die sich mit der Gen Z identifizieren. Figuren, die non-binär sind, Piercings haben und eine emotionale Körperhaltung einnehmen können.

Wie überlebt die Schaufensterfiguren Branche das?

Ich denke, der Markt wird sich auch hier weiter bereinigen. Es wird Modemarken geben, die für ihr Label, ihr Store-Format und ihre – positiv assoziierte – retrospektive Zielgruppe weiterhin erfolgreich mit Figuren arbeiten können, ähnlich wie die Leidenschaft für Vinyl-Schallplatten. Aber genauso wird es meines Erachtens nicht mehr passieren, dass eine Marke wie z. B. ZARA weltweit zurück zur Schaufensterfigur findet. Hier sind digitale Lösungen, bei denen ich an mir selbst sehen kann, wie eine Klamotte aussieht, zielgruppenaffiner.

Gibt die EuroShop die Trends von morgen wieder?

Grundsätzlich kann man sagen, dass nicht der deutsche Einzelhandel aktuell als Trendsetter im Retail gilt. Wer wissen will, was geht, schaut sich die Flächenkonzepte der großen Marken in Paris, London, Korea, Arabien und natürlich China an. Ich durfte einen Vortrag auf der EuroShop zum Thema „Retail Trends weltweit“ halten. 90 Seiten Fotos von Handelsflächen und sage und schreibe exakt zwei Retailbeispiele kamen aktuell aus Deutschland.

Aber die EuroShop 2026 hat eindrücklich gezeigt, dass es die richtigen Partner gibt, mit denen man wieder nach ganz vorne kommt.

Meine Top 7 Erkenntnisse aus der EuroShop 2026

Wie fasst man 1840 Aussteller und 5 Tage zusammen?

Hier mein Versuch:

  • 01 Eyecatcher helfen, Passanten zu stoppen. Ob Schaufenster oder der Antritt im Eingang, nutzt die Kraft der Farben und Materialien oder außergewöhnlicher Deko-Inszenierungen. Hier gilt: Mut zum Ungewöhnlichen, auch wenn ihr Felsen aus der Decke kommen lasst. Es muss nur zu euch und eurer Story passen.
  • 02 Materialmix gibt Flexibilität. Es muss nicht immer alles neu sein. Partiell, modular und reversibel kann man mit einfachen Tricks komplett neue Looks kreieren.
  • 03 Nachhaltigkeit durch Energieeffizienz. Rechnet einen Businessplan, ab wann sich eine Beleuchtung positiv auf den Energieverbrauch und dadurch auf die laufenden Kosten auswirkt.
  • 04 KI ist keine Gefahr. Sie ist unaufhaltsam und kann, richtig eingesetzt, dem Fachkräftemangel entgegenwirken, Prozesse und damit Kosten optimieren sowie Mitarbeitende befähigen, sich wieder um das Wesentliche zu kümmern, zum Beispiel um die Qualität der Kundenbetreuung.
  • 05 Drucke sind immer noch eine Möglichkeit. Nicht alles muss digital sein. Setzt nur auf Digital-Signage-Lösungen, wenn ihr sicherstellen könnt, dass ihr die Content-Produktion im Griff habt.
  • 06 Schaufensterfiguren mit Ausdruck. Individualisierung ist heute wichtiger denn je. Nutzt ihr Figuren, achtet darauf, dass sie euch genauso wie eure Zielgruppe widerspiegeln. Es muss authentisch sein, dann wird es weiterhin erfolgreich bleiben.
  • 07 Und Liebe geht immer noch durch den Magen. Und in den meisten Fällen direkt ins Portemonnaie.

Und wer von Euch bis hierhin tatsächlich gelesen hat, immerhin waren das 9 Seiten, der scheint wirklich Interesse daran zu haben, welche Potenziale es für Retail gibt. Hier gebe ich Euch noch den letzten Tipp: Unser EuroShop Report 2026 fasst die 25 relevantesten Aussteller zusammen. Ihr seht die Fotos, die Lösungen, die Konzepte und die Kontaktdaten feinsäuberlich zusammengefasst. Wenn ihr also konkrete Lösungen sucht und detaillierte Einblicke, dann geht ab nächster Woche bei uns auf der Webseite.

Oder schreibt mir, ich will es wirklich wissen!

Unsere heutige Kolumnistin
Silvia Talmon

Executive Creative Director |  The Retail Experience GmbH

Silvia Talmon ist Geschäftsführerin der Retail Experience GmbH. Sie gründete 2004 zunächst das Designbüro THE STORE DESIGNERS mit den Schwerpunkten Retail-Beratung, Retail-Design und Architektur sowie Retail-Digital. 2014 folgte die Gründung von THE RETAIL ACADEMY als freie Bildungsinstitution mit den Schwerpunkten Retail-Beratung und -Weiterbildung. Die mittlerweile fusionierten Produktmarken, unter dem Dach von The Retail Experience GmbH, betreuen Kunden wie Bayer 04 Leverkusen, REWE Group, Hugo Boss, Douglas, IKEA und Porsche.

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