YEAH, CHEERS, HAPPINESS - unser Weiterbildungskatalog 2026 ist online! YEAH, CHEERS, HAPPINESS - unser Weiterbildungskatalog 2026 ist online! YEAH, CHEERS, HAPPINESS - unser Weiterbildungskatalog 2026 ist online! YEAH, CHEERS, HAPPINESS - unser Weiterbildungskatalog 2026 ist online! YEAH, CHEERS, HAPPINESS - unser Weiterbildungskatalog 2026 ist online!

Warum Orientierung im Store gerade zum echten Erlebnistreiber wird

Retail Trend

Wer regelmäßig im Handel unterwegs ist, merkt schnell: Kund*innen wollen heute nicht mehr suchen. Sie wollen sich sofort zurechtfinden. Genau deshalb finde ich spannend, wie Lidl seine Non-Food-Bereiche aktuell neu strukturiert.

Denn hier geht es nicht einfach nur um neue Regale oder andere Beschilderung. Sondern um eine klarere Customer Journey im Store.
Große Themenwelten, farbliche Orientierung und klare Markenbereiche sorgen dafür, dass Kund*innen direkt verstehen, wo sie sich befinden.

Meine persönlichen Highlights

  1. Orientierung wird zur zentralen POS-Aufgabe
    Die klaren Themenwelten erleichtern die Navigation enorm. Statt lange zu suchen, werden Kund*innen direkt durch die Fläche geführt.
  2. Farben und Beschilderung schaffen Klarheit
    Die Kombination aus großen Kategorien, deutlichen Schildern und farblicher Zuordnung wirkt sofort verständlich. Gerade auf den Bildern sieht man sehr gut, wie stark diese visuelle Führung inzwischen eingesetzt wird.
  3. Non-Food bekommt eine stärkere Bühne
    Die Produkte wirken nicht mehr wie einzelne Aktionsflächen. Durch die geschlossenen Themenblöcke entstehen klar erkennbare Einkaufswelten.
  4. Ankermarken stärken die Wiedererkennung
    Parkside, Silvercrest oder Crivit erhalten eigene Bereiche mit klarer Markenidentität. Das schafft Vertrauen und sorgt gleichzeitig für eine bessere Orientierung im Sortiment.
  5. Die Customer Journey endet nicht mehr an der Filiale
    Wenn ein Produkt vor Ort nicht verfügbar ist, führen QR-Codes direkt zum erweiterten Online-Angebot. Dadurch werden stationärer Einkauf und digitales Shopping deutlich stärker miteinander verbunden.

 

Für mich zeigt dieses Konzept sehr deutlich, wohin sich stationärer Handel entwickelt: Stores müssen heute schneller verständlich sein. Nicht komplizierter, sondern intuitiver. Denn gute Orientierung reduziert Stress, spart Zeit und verbessert gleichzeitig das Einkaufserlebnis. Und genau das wird im Handel immer wichtiger.

Fazit

Lidl zeigt mit den neuen Non-Food-Themenwelten, wie wichtig klare POS-Kommunikation inzwischen geworden ist. Besonders spannend finde ich die Verbindung aus Navigation, Markeninszenierung und Omnichannel-Ansatz. Denn dadurch entsteht ein Einkaufserlebnis, das deutlich strukturierter und kundenfreundlicher wirkt.

Die Fläche wird damit nicht nur Verkaufsort. Sondern auch Orientierungssystem.

 

 

 

Schließen Sie sich über 13.000 interessierten Retailern an!

Verpassen Sie keine Retail-Kolumne mit spannenden Meinungen von Handelsexperten und Branchen-Insidern und werden Sie als Erste informiert, wenn wir wieder neue Weiterbildungen in Form von Online-Vorträgen, Workshops und Retail-Touren freischalten.

Datenschutz

Fast geschafft! Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung über die E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.