Meine persönlichen Highlights
- Die Verkaufsfläche ist wie ein kleiner Markt aufgebaut. Unterschiedliche Stände präsentieren Sneaker, Streetwear und Collectibles und schaffen ganz selbstverständlich verschiedene Warenwelten.
- Beim Visual Merchandising wird das Marktthema richtig schön durchgezogen. Sneaker liegen in Holzkisten wie Ware auf einem Marktstand, Preisschilder stecken direkt am Produkt und gestreifte Markisen rahmen die Präsentationen ein.
- Besonders stark finde ich den kleinen Lieferwagen mitten im Store. Die Ladefläche wird zur Warenpräsentation und aus einem eigentlich funktionalen Objekt wird ein echter Blickfang.
- Auch die grünen Kunststoffkisten tauchen immer wieder auf. Als Raumteiler, Präsentationsmöbel und sogar als hinterleuchtete Wand. Ein simples Element, das dem Store eine sehr eigene Handschrift gibt.
- Selbst Verkaufsautomaten und Kühlvitrinen werden Teil des Konzepts. Statt sie nur als Gimmick einzusetzen, werden dort Merchandise und Collectibles inszeniert.
Was wir daraus lernen können
- Ein gutes Store-Konzept braucht eine Idee, die sich bis ins Detail übersetzen lässt. Hier wird nicht einfach ein bisschen „Markt“ dekoriert. Architektur, Materialien, Möblierung und Warenpräsentation erzählen dieselbe Geschichte.
- Visual Merchandising muss nicht immer nach klassischem Visual Merchandising aussehen. Wenn Produktpräsentation selbst Teil des Storytellings wird, entsteht ein Store, den man nicht nur anschaut, sondern entdeckt.
Fazit
Für mich ist Solebox Barcelona ein schönes Beispiel dafür, wie viel stärker ein Store wird, wenn Gestaltung und Warenpräsentation wirklich zusammengedacht werden. Da steht nicht einfach ein Regal mit Sneakern. Der ganze Raum macht aus dem Sortiment eine Geschichte. Und genau sowas bleibt bei mir hängen.