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Rabattkommunikation, die wirklich rechtssicher ist

Retail Hack

Rabatte gehören zum Handel wie Schaufenster und Kassenbons. Prozentzeichen ziehen Aufmerksamkeit, sparen Klicks und treiben Frequenz. Aber genau hier wird es gerade heikel. Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Eine kleine Fußnote reicht nicht aus, wenn Rabatte beworben werden. Wer mit Preisnachlässen wirbt, muss klar, eindeutig und auf den ersten Blick verständlich kommunizieren, worauf sich der Rabatt bezieht.

Konkret ging es um Rabattaktionen, bei denen Einschränkungen wie „nicht auf alle Artikel“ oder „nur auf ausgewählte Sortimente“ erst im Kleingedruckten erklärt wurden. Das reicht laut BGH nicht mehr aus. Der Rabatt muss für Kundinnen und Kunden sofort nachvollziehbar sein.

Warum das ein echter Retail Hack ist

Weil es hier nicht um ein Verbot von Rabatten geht, sondern um bessere, ehrlichere Kommunikation. Wer jetzt sauber arbeitet, vermeidet Abmahnungen, baut Vertrauen auf und spart sich später teure Korrekturen.

Und ganz ehrlich: Klar kommunizierte Rabatte verkaufen besser als verwirrende Prozentversprechen.

Worum es konkret geht
Rabattwerbung darf nicht den Eindruck erwecken, dass ein Preisnachlass für das gesamte Sortiment gilt, wenn das faktisch nicht stimmt. Einschränkungen müssen dort stehen, wo der Rabatt beworben wird. Nicht versteckt, nicht verkleinert, nicht ausgelagert.

Online wie offline gilt: Der erste Blick zählt.

Der Retail Hack in der Praxis

So wird Rabattkommunikation jetzt rechtssicher und kundenfreundlich:

  1. Klarheit vor Kreativität
    Lieber „20 Prozent auf ausgewählte Winterjacken“ als „20 Prozent auf alles“ mit Sternchen.
  2. Einschränkungen sichtbar machen
    Alle Bedingungen müssen direkt bei der Rabattbotschaft stehen. Fußnoten alleine reichen nicht mehr.
  3. Einheitliche Kommunikation über alle Kanäle
    Was im Schaufenster steht, muss zur Website, zum Newsletter und zur Social Ad passen.
  4. Sortimente sauber definieren
    Wenn Rabatte nur für bestimmte Warengruppen gelten, müssen diese klar benannt oder visuell abgegrenzt sein.
  5. Recht vor Reichweite
    Ein sauber formulierter Rabatt schafft langfristig mehr Vertrauen als ein kurzfristiger Klicktreiber.

Warum das gerade jetzt wichtig ist
Preisaktionen bleiben ein zentrales Werkzeug im Handel. Aber Konsumentinnen und Konsumenten sind sensibler geworden. Vertrauen, Transparenz und Fairness entscheiden darüber, ob Rabatte als Mehrwert oder als Täuschung wahrgenommen werden.

Der BGH setzt hier einen klaren Rahmen. Wer ihn versteht und richtig umsetzt, ist klar im Vorteil.

Fazit

Dieser Retail Hack ist kein Bremsklotz für Kreativität, sondern ein Upgrade für gute Kommunikation. Wer Rabatte klar, ehrlich und sichtbar erklärt, schützt nicht nur sich selbst, sondern stärkt auch die Beziehung zur Kundschaft.

Und genau das ist am Ende der größte Rabatt, den eine Marke geben kann.

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