Meine persönlichen Highlights:
- Madrid: Zara Man Hermosilla setzt auf warme Holztöne, Naturmaterialien und eine fast wohnliche Atmosphäre. Die großzügigen Sitzbereiche und sorgfältig arrangierten Accessoires erinnern eher an eine elegante Privatwohnung als an einen klassischen Fashion Store.
- Shanghai: Hier wird es deutlich industrieller. Sichtbare Deckenkonstruktionen, dunkle Metallflächen und reduzierte Präsentationstische treffen auf strukturierte Wände und natürliche Materialien. Besonders schön finde ich, wie viel Raum die einzelnen Produkte bekommen.
- Seoul: Der auffälligste der drei Stores! Die riesige, skulpturale Installation hinter der Glasfassade zieht sofort alle Blicke auf sich. Im Inneren wird der Store zur Bühne für Kunst und Architektur. Ein spannender Kontrast zur ansonsten reduzierten Verkaufsfläche.
Was sind meine Learnings
- Premium beginnt nicht beim Preis. Materialien, Licht, Raumgefühl und Warenpräsentation beeinflussen ganz wesentlich, wie hochwertig wir eine Marke wahrnehmen.
- Ein Store-Konzept muss nicht überall gleich aussehen. Zara zeigt, wie sich eine übergeordnete Markenstrategie unterschiedlich interpretieren lässt, ohne die gemeinsame gestalterische Richtung zu verlieren.
Fazit
Zara arbeitet sichtbar an seiner Positionierung. Und zwar nicht nur über die Kollektionen, sondern vor allem über die Verkaufsflächen. Für mich ein gutes Beispiel dafür, wie Store Design die Wahrnehmung einer Marke nachhaltig verändern kann.